Patrice Kaiser


Geburtstag: 8. Juni 1982
Staatsbürgerschaft: Österreich/ Frankreich
Studium: Abgeschlossenes Sportmanagement- Studium
2. Studium: Lehramt Französisch/Sport

Wie bei so viele anderen Paddlern wurde mir der Kajaksport von meinem Vater näher gebracht. Ich kann mich eigentlich gar nicht genau erinnern wann es losging, aber ich weiß noch, dass ich ein altes Slalomboot bekam, da ich ja keinen Taifun, der damals modern waren, tragen konnte. Ich konnte mich sofort für den Sport begeistern, jedoch war mein Vater nur ein gelegentlicher Sonntagspaddler, der nicht ganz meinen Ehrgeiz teilte und auch noch nebenbei andere Hobbies und Kinder hatte, um die er sich kümmern musste. So vergingen dann die Jahre ohne Führerschein und ohne, dass ich Leute kennen lernte, die mich mitnehmen hätten können, bis ich mit 21 Jahren die Bekanntschaft von meinem Kumpel Flo machte, der mit mir den Fanatismus voll teilte und dann ging es erst richtig los. Und das Beste an unserer Freundschaft war natürlich sein Auto! Das mag sicher sehr egoistisch klingen, aber ich revanchierte mich indem ich im x-mal rausfischte und sein Material entlang des Baches sammelte.
Meine andere große Leidenschaft ist die Fotografie, es ist manchmal sehr mühsam das ganze Equipment am Bach herum zu Schleppen ist aber die Gier nach dem perfekten Foto treibt mich immer wieder an.
Seit ich begonnen habe, fasziniert mich, dass Kajaken eine Einzelsportart ist, weil man alleine im Kajak sitzt, aber dass das Gemeinschaftserlebnis den Sport ausmacht. Man pusht sich gegenseitig und unterstützt sich. Außerdem kann man das Wasser nie besiegen und jeglicher Hochmut wird sofort bestraft und man wird wieder auf den Boden der Realität geholt.
Ich kann gar nicht ohne mein Kajak leben, im Winter bin ich bei weitem unentspannter als im Rest des Jahres, wenn ich mich am Bach auspowern kann. Mir gefällt der Outdooraspekt des Sports, draußen in der Natur zu sein. Deswegen auch meine Begeisterung fürs Snowboarden oder Skifahren im Winter.
Ich will und muss noch so viel lernen und ich hab noch so viele Kajakprojekte im Kopf, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Chile und Argentinien stehen ganz oben auf meiner Liste und wenn alles so verläuft wie geplant fahre ich diesen Winter hin und werde mir einen meiner Träume verwirklichen. Zuerst werde ich aber zuerst mein Studium in Innsbruck erfolgreich beenden.
Seit über einem Jahr bin ich beim Prijon- Team, und fühl mich dort sehr gut aufgehoben, vielen Dank an dieser Stelle an die ganze Prijoncrew.







Marco Geuter
Lars Dippon